Rückblick März 2018

Laufen

Im März habe ich den Trainingsumfang im Vergleich zum Februar etwas verringert und mehr Schwellenläufe und Passagen im angestrebten Halbmarathontempo eingebaut. Das lag vor allem daran, dass der 21 km Lauf der Winterlaufserie anstand. Die Vorbereitung darauf verlief planmäßig. Das heißt, ich musste keinen Lauf ausfallen lassen und ich fühlte mich sehr gut vorbereitet. Das Wetter am Tag des Laufes war perfekt: Leichter Wind, strahlender Sonnenschein und ca. 10 Grad. Am Tag davor hatte ich mir auf Strava noch die Strecke vom Vorjahr angeschaut, denn ich hatte den Verdacht, dass es doch etwas hügelig werden könnte. Ich behielt Recht: zwischen Kilometer 3 und 5 sowie Kilometer 14 und 16 gab es zwei ordentliche Steigungen mit knapp 100 Höhenmetern. Mit dieser mentalen Vorbereitung ging ich in den Lauf und konnte mein angestrebtes Tempo gut halten. An den beiden Anstiegen nahm ich etwas Tempor aus und versuchte zwischen 250 und 270 Watt zu laufen. Am Ende kam ich mit einer Zeit von 1:32:39 in Ziel womit ich sehr zufrieden bin. Für den Halbmarathon im Herbst suche ich mir dann lieber eine flachere Strecke aus (Stockholm …?). Den Rest des Märzes lies ich es dann ruhig angehen und kam am Ende auf 219 km. Durch den Halbmarathon hat sich meine FTP jetzt auf 275 W verbessert. Ich werde also meine Trainingsbereiche dementsprechend anpassen. Mehr dazu aber im nächsten Artikel zur Vorbereitung auf den Herbst-Halbmarathon (Teaser, Teaser … ;)).

March Distance
Gelaufene Distanz im März

Wissenschaft

Diesen Monat stoplerte ich über eine Studie, die sich mit Schmerzempfinden beschäftigte. Sie wurde von einem Team um Pavel Goldstein im Labor von Simone G. Shamay-Tsoory an der Johns Hopkins Universität in Baltimore durchgeführt. Den Anfang nahm die Studie, als Pavel während der Geburt seines ersten Kindes feststellte, dass der Schmerz seiner Frau bei der Geburt nachlies, wenn er ihre Hand hielt.
In dieser Studie wurden nun 22 Paare, die mindestens ein Jahr zusammen waren, in unterschiedlichen Szenarien getestet. Während ihre Hirnwellen überwacht wurden wurden sie einem der folgenden 3 Szenarien ausgesetzt. Nebeneinander sitzend, nebeneinander sitzen plus händehaltend und in unterschiedlichen Räumen sitzen. Außerdem wurde jedes der Szenarien wiederholt wobei bei der Frau leichter Hitzeschmerz am Arm angewandt wurde.
Es zeigte sich, dass sich die Gehirnwellen synchronisierten, wenn die Partner in einem Raum waren. Diese Synchronisation war am stärksten, wenn sie die Partner berührten und die Frau schmerz verspürte. Außerdem wurde gezeigt, dass sich der Schmerz reduzierte je empathischer der Mann in der Situation war.
Diese Paper zeigt also wieder einmal, wie wichtig menschliche Nähe und Empathie in einer Welt sind, in der wir immer unpersönlicher Kommunizieren.

Podcast

Was Podcasts anging war der März ein sehr produktiver Monat. Bei The Random Scientist haben wir den Citratcyclus besprochen. Dieser ist ein wichtiger Bestandteil im Abbau von Kohlenhydraten und Fetten im menschlichen Körper und liefert die Ausgangstoffe zur Energieprodkution. Außerdem sprachen wir über Therapien zur Behandlung von Alzheimer und wie sich die Ernährung auf das Mikrobiom im Darm und die Epigenetik auswirkt.
Beim SSV Jahn lief es im März auch gut, es wurden 4 Punkte geholt und die 40 Punktemarke erreicht. Wir befinden uns damit im Moment auf Platz 4, leider beträgt der Abstand zum Relegationsplatz auch nur 7 Punkte, wodurch in den letzten 7 Spielen noch alles möglich ist. Podcasttechnisch war es bei 1889fm sehr spektakulär. In Folge 33 war unser Außenverteidiger Alex Nandzik zu Gast. Außerdem, hatte ich die Gelegenheit zu einem 20-minütigem Interview mit unsrem Cheftrainer Achim Beierlorzer (Folge 35). Besonders viel Spaß macht es mir auch immer eine Episode über die Buchbinder Legionäre zu machen. Die neue Saison startet am Osterwochenende und so Sprach ich mit Tobi von Legionäre TV und Chefcoach Kai Gronauer über die anstehende Saison und die Ziele der Mannschaft.