Road to Stockholm – Review Phase 1

Die erste Phase in der Vorbereitung auf den Stockholm Halbmarathon ist nun vorbei und ich befinde mich in der ersten Regenerationswoche. Phase 1 hielt für mich kurze Intervalle (400 m) als Qualitätseinheiten bereit, die ich mit Pyramideneinheiten als zweite Q-Einheit mischte. Der Plan war, die 400er Intervalle zwischen 303 und 344 W zu laufen. Das macht eine Zeit von ca. 1:20-1:27 min auf 400 m. Ansonsten habe ich auch die Long Runs im Laufe der Phase immer um 2 km gesteigert sodass ich am Ende bei 22 km angekommen bin.

Während dieser Phase habe ich mir eine Menge Gedanken dazu gemacht, wie ich ermitteln kann ob mir die Intervalle was bringen. Zuerst hab ich die durchschnittliche Power und Pace für die einzelnen Trainings und Intervalle aufgelistet und verglichen (vgl. Figure 1). So richtig wurde ich daraus aber nicht schlau. Die Performance bei einem Training hängt wohl doch zu sehr von der Tagesform ab. Dann habe ich mir die Laufeffizienz (RE [kJ/kg*km]) als Maß für die Ermüdung angesehen. Dabei ging ich davon aus, dass eine zunehmende Erschöpfung mit einer schlechteren Laufökonomie einher geht. Und siehe da, es zeigten sich leichte Verbesserungen. Außerdem hatte ich in den ersten 3 Durchgängen immer Intervalle dabei, die langsamer als 1:30 min waren. Im letzten Training konnte ich die Pace allerdings sehr gut bei ca. 1:26-1:28 halten also würde ich insgesamt sagen, dass ich mich weiter entwickelt habe.

Analyse 400m Intervalle
Figure 1: Analyse 400m Intervalle

Dann habe ich mich daran erinnert, was das Ziel der Intervalle war: „… und schulen vor allem die Körperhaltung und eine saubere Lauftechnik.“ Wenn das wirklich stimmt, dann sollte sich ja die Laufeffizienz in allen Läufen verbessern. Also habe ich mir die Laufeffizienz meiner Grundlagenausdauerläufe seit meinem letzten Wettkampf im März angesehen und verglichen:

  • April: 1,060
  • Mai: 1,070
  • Juni – Base: 1,070
  • Juni – Phase 1: 1,059

Es sieht also ganz danach aus, als wäre mein Laufstil effizienter geworden.

Man kann mir bei alledem natürlich vorwerfen, dass ich es übertreibe. Allerdings will ich gerne effektiv bzw. optimal trainieren und da versuche ich mich lieber auf Messungen und Daten als auf Gefühle zu verlassen. Außerdem macht es mir auch Spaß das ganze im Detail zu analysieren. Solltet ihr noch andere Ideen haben, gerne her damit :).

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