Labertallauf - DNS

Labertallauf - DNS

Oct 04, 2025
3 minutes

In einem meiner Strava-Läufe hatte ich es letztens schon geschrieben, “So, what’s next?”, denn eigentlich wollte ich den Labertallauf am 3.10. laufen. Allerdings fühlte mich nicht gut drauf vorbereitet und habe es vorgezogen nicht zu starten.

Im Juli konnte ich noch gut trainieren, allerdings habe ich die letzen 6 Wochen, seit die Kinder Mitte August Kindergartenferien hatten (und wir dann noch eine Woche in den Urlaub gefahren sind) dann einfach zu wenig trainiert. Ich bin zwar immer gelaufen und das Volumen war auch nicht so schlecht: 175 km im Juli, 112 km im August, 116 km im September. Aber außer Zone 2-Läufe war einfach nicht mehr drin, denn da immer mindestens ein Kind bei den Läufen dabei war, war an Intervalle nicht zu denken.

Die Verteilung der Trainingseinheiten der letzten Wochen könnt ihr unten sehen. Grün sind Zone-2-Läufe (je dunkler, desto höher ist die RSS, also die Trainingsbelastung), rot steht für Intervalleinheiten, gelb für Trailläufe, lila für Wettkämpfe und blau für Rudereinheiten. Von oben nach unten sind die Wochentage Montag bis Sonntag aufgetragen, von links nach rechts die Kalenderwochen. Die Grafik zeigt ziemlich deutlich, dass die letzten Wochen zwar nicht inaktiv waren, aber eben auch keine wirklichen Trainingsblöcke mehr enthielten.



Seit letzter Woche bin ich nun wieder voll im Training und habe richtig Lust, Struktur und Ziel zurückzubringen. Ich habe mir die Wettkämpfe angeschaut, die dieses Jahr noch infrage kommen, und realistisch gesehen bleibt nur der Nikolauslauf am 6. Dezember in Regensburg als machbares Ziel. Das gibt mir gut zwei Monate Zeit, um wieder Form aufzubauen. Mitte November bin ich zwar noch eine Woche beruflich unterwegs, aber das sollte mit etwas Planung kein Problem sein.

Ich plane 4 Läufe und 2 Rudereinheiten pro Woche. Rudern ergänzt das Lauftraining hervorragend, vor allem für Ausdauer und Rumpfstabilität, ohne die Gelenke zu sehr zu belasten. Auch kann ich jetzt im Herbst und frühen Winter das schlechte Wetter etwas vermeiden. Ich trainiere mich ja weitgehend selbst, habe aber in den letzten Trainingsblöcken gemerkt, dass mein bisheriger Ansatz mich nicht mehr wirklich weiterbringt. Es könnte natürlich am Alter liegen, oder einfach daran, dass sich der Körper an bestimmte Reize gewöhnt hat. Ein etwas anderer Ansatz könnte also nicht schaden.

Ich wollte allerdings nicht eine der vielen neuen KI-Trainings-Apps ausprobieren, die inzwischen wie Pilze aus dem Boden schießen. Stattdessen habe ich mich für den direkteren Weg über ChatGPT und die Strava-Verknüpfung entschieden. Dort kann ich meine Daten direkt einfließen lassen, Trainingsvorschläge generieren und ein bisschen experimentieren, wie gut eine KI tatsächlich periodisieren und anpassen kann. Wie das läuft, wie individuell die Vorschläge sind und ob sich tatsächlich Fortschritte zeigen, darüber werde ich natürlich demnächst berichten.


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